• Dellach im Gailtal
Sehenswürdigkeiten

Gurina

Der berühmte Ruf, den die Siedlung auf der Gurina in der archäologischen Fachwelt hat, geht vor allem auf jene bemerkenswerten Funde zurück, die seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts hier gemacht worden sind. Votivbleche mit venetischen Schriftzeichen, die zu den ältesten in Österreich gehören sowie Bronzestatuetten (Herkules!) weisen auf ein vorrömisches Heiligtum hin.
Grabungsgeschichte:
Waren es ab Mitte des 19. Jahrhunderts zuerst Raubgrabungen, deren Funde leider zum Großteil in alle Welt verstreut oder verschollen sind, begannen mit A.B. Meyer 1884 die ersten systematischen Grabungen. Diese wurden zwischen 1885 und 1887 im Auftrag der Anthropologischen Gesellschaft in Wien fortgesetzt. Schon bei den letzten Grabungen traten keine attraktiven Funde mehr zutage, doch blieben viele Fragen zur Gurina-Siedlung offen. 1994 wurde ein Teil einer vorrömischen Wehrmauer freigelegt und mehrere kleine hallstattzeitliche Hügelgräber untersucht. Seit 2004 gräbt ein Team unter der Leitung von Dr. Peter Gamper in den Sommermonaten auf der Gurina.
Die Gurina ist das ganze Jahr über frei zugänglich, ebenso wie der Herkulestempel. Sollte dieser verschlossen sein, kann der Schlüssel am Gehöft darunter geholt werden (Fam. Robatsch, Tel.: 04718/632). Dort erhältlich ist auch das Buch "Die Gurina" von Dr. Peter Gamper (Preis € 15,-).
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