Filialkirche Maria Schnee

Die römisch-katholische Filial- und Wallfahrtskirche Maria Schnee befindet sich oberhalb der Ortschaft Mauthen. Nach der zweiten Kehre der Plöckenpass Straße in der Gemeinde Kötschach kann man sie schon erblicken. Die Kirche ist eine Filialkirche der Pfarre Mauthen und ein Fußweg mit fünf Kreuzwegstationen führt durch den Wald zu ihr. Die Kreuzwegstationen sind ebenso eine Besichtigung wert, außerdem ist es ein sehr schöner und nicht zu anstrengender Spaziergang.

Die Kirche wurde in den Jahren 1710 – 1712 errichtet und im Jahre 1843 vergrößert. Sie besteht aus einem vierachsigem Langhaus, einem eingezogenen Chor mit Fünfachtelschluss und einem hohen, hölzernen Dachreiter mit Zwiebelhelm. Von Christoph Brandstätter wurden 1844 die Szenen aus dem Marienleben an die Flachdecke des Langhauses gemalt.

Auf dem Hochaltar aus dem Jahr 1715 stehen eine um 1780 entstandene Kopie des Mariengnadenbildes in der Kirche Santa Maria Maggiore und die Statuen der Heiligen Franz von Assisi und Antonius von Padua. Die barocken Altarblätter der Seitenaltäre zeigen den Tod Josefs sowie die heilige Anna mit Maria und Jesus. Weiters besitzt die Kirche zahlreiche Motivbilder aus der Zeit von 1767 bis 1963.

Besonders berühmt ist die Wallfahrtskirche für ihr Mariengnadenbild mit der Rokokoumrahmung und das 1844 entstandene Deckengemälde. Dieses Bild wird nach dem Winter in einer Prozession hinauf und nach dem Sommer in einer Prozession wieder von der Wallfahrtskirche in die Hauptkirche Mauthen getragen. Im August findet ebenso eine Prozession im Rahmen des Maria-Schnee-Festes statt.






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